17. Juli 2011
Hallo ihr Lieben,
hier kommt mal ein Eintrag für den biologischen Teil des Blogs
Genauer gesagt möchte mein Blog heute ein bisschen was für die Umwelt tun, mithilfe der Aktion “Ein Blog, ein Baum”, bei der für diesen Post eine Eiche gepflanzt wird. Denn Bäume kann man nie genug haben, richtig?

Wusstet ihr, dass Eichen bis zu 1000 Arten von Insekten pro Baumkrone beherbergen? Über 100 Schmetterlingraupen-Arten nutzen die Eiche als Nahrungsgrundlage.
Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal einem dieser schönen Bäume begegnet
Eure Lyra
15. Juli 2011
Letztes Wochenende hab ich mir, zusammen mit meiner Familie, einen Kurztrip nach Wien erlaubt! Anlass war ein Gildentreffen meiner Mutter & Schwester, während ich zusammen mit meinem Vater unseren Fokus stärker auf die Touristenroute gelegt haben. Unser Nachtquartier war ideal gelegen – nämlich im “Asiaviertel” von Wien, was so viel bedeutete wie Sushi zum Abendessen nach der Ankunft! Sogar Calpis stand dort auf der Karte, ein japanischer Softdrink dem ich allerspätestens seit meinem zweiten Japanaufenthalt hoffnungslos verfallen bin.
Glücklicherweise waren wir einigermaßen auf das heiße Wetter vorbereitet, welches uns dann auch nicht enttäuscht hat – bis gut 33°, strahlend blauer Himmel und Sonne. Fast schon zu viel des Guten, aber wer Äquatorsonne(nbrand) gewöhnt ist, lässt sich davon nicht unterkriegen
Highlight war der Samstagabend, an dem wir in einem Mittelalterrestaurant “Camelot” ein halbwegs stilechtes Essen bestellten – zwei riesige Platten mit den verschiedensten Fleischsorten, selbstverständlich mit den Fingern zu Essen! So originalgetreu, dass wir unsere Knochen einfach hinter uns werfen hätten dürfen, wars dann aber doch nicht! Dennoch auf jeden Fall ein sehr schöner und leckerer Abend, als Showeinlage wurde uns außerdem noch ein Messerwerfer, eine Bauchtänzerin und ein “Scherbenkünstler” mit Nagelbrett geboten.
Auch die Tatsache sich mal unter einem ganzen Haufen Gamern zu befinden habe ich genossen, in den Geschmack kommt man schließlich auch nicht jeden Tag.
Sonntag zogen mein Vater und ich dann noch ein wenig allein und ohne Ziel vor Augen durch einen etwas weniger spektakulären Bezirk von Wien, nichtsahnend stießen wir doch tatsächlich gleich auf ein Hundertwasser Gebäude, sehr zu unserer (meiner?) Freude!
So schön der Kurzausflug war, so hab ich mir doch eines vorgenommen: Ein drittes Mal werde ich nicht nach Wien (oder auch in eine andere kulturell bedeutsame) Stadt fahren, ohne zumindest einen Museumsbesuch einzuplanen. So waren wir doch tatsächlich sogar Schloss Belvedere von außen betrachten, nicht jedoch in der Galerie, die eines der wichtigsten Werke des Jugendstils beheimatet – Gustav Klimts “Der Kuss”. Und ich war vermutlich nichtmal 100m Luftlinie davon entfernt! Ich mag gar nicht dran denken.
Davon abgesehen wars jedoch ein sehr schönes Wochenende, und sogar meine obligatorischen Mozartkugeln haben die Heimreise gut überstanden.
Jepp, war wohl ein “Trip der seltsamen Selbstportraits”! Und was den Messerwerfer betrifft: nein, ich wusste nicht worauf ich mich einlasse. Beim nächsten Durchgang hatte ich zwar keine Zeitung vorm Gesicht, dafür waren die Messer in Brand gesteckt.